So schützt du dich vor negativen Einflüssen von Außen

In der neuesten Podcastfolge sprechen wir darüber, wie du dich vor negativen Einflüssen von Außen schützen kannst.

Du erfährst u.a.

💫 Wie du mit negativen Geburtsgeschichten, kritischen Aussagen & (ungefragten) gut gemeinten Ratschlägen umgehen kannst

💫 Welchen Trick du anwenden kannst, um dich nicht verunsichern zu lassen & im Vertrauen zu bleiben

💫 Wie du dein Umfeld mit ins Boot holen kannst, sodass sie dich unterstützen anstatt runterzuziehen

 

Ich bin gespannt, wie dir die Folge hilft, mit negativen Einflüssen umzugehen. Wenn du diesen Podcast gerne hörst und mich unterstützen möchtest auf meiner Mission, Frauen stark für die Geburt zu machen, dann würde ich mich riesig freuen, wenn du mir eine Bewertung auf Apple Podcasts bzw. iTunes schreibst. So können sich die anderen Frauen ein besseres Bild davon machen, was sie hier erwartet und werden auf dieses wichtige Thema aufmerksam.

Wie jede Woche findest du auf meinem Instagramkanal auch einen Post zu der Folge.

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Transkript der Podcastfolge

So schützt du dich vor negativen Einflüssen von Außen

Stein des Anstoßes für diese Folge war eine Diskussion unter einem Post von mir auf FB. Ich hatte eine Werbeanzeige geschaltet mit einer Einladung zu meinem HypnoBirthing Schnupperworkshop in meiner FB Gruppe.

Unter diesen Post hatte eine Mama einen Kommentar verfasst, dass sie letztes Jahr ihr Kind bekommen hat und das HypnoBirthing Buch dazu gelesen hatte und das alles aber nicht funktioniert habe und alles Quatsch sei.

 

Ich habe lange überlegt, was ich mit diesem Kommentar machen soll, habe mich dann dafür entschieden, der Frau zu antworten und Stellung zu beziehen. Natürlich hab ich auch darüber nachgedacht, den Kommentar einfach zu löschen, aber da ich generell für offenen Austausch bin und auch Raum für Diskussion und kritischem Hinterfragen lassen möchte, war es für mich nicht stimmig, den Kommentar dieser Mama einfach zu löschen.

 

Es hat sich daraufhin aber dann noch eine andere Mama eingeschaltet, die der Meinung war, ich soll den Kommentar lieber löschen, da er Schwangere, die sich für HypnoBirthing interessieren doch stark verunsichern könnte.

 

Voila`- da war es, mein Dilemma! Natürlich hatte auch sie Recht. Bei HypnoBirthing geht es darum, dass wir uns positiv ausrichten, dass wir unser Unterbewusstsein umprogrammieren und dass wir Ängste in Vertrauen umwandeln. Da können solche Aussagen natürlich total kontraproduktiv sein.

 

Nachdem die Diskussion zwischen den beiden Frauen dann aber etwas ausgeartet ist und einfach zu persönlich und emotional wurde, war ich ohnehin gezwungen, diesen ganzen Thread zu löschen. Zum Nachdenken hat er mich aber auf jeden Fall angeregt. Und genau darum soll es in der heutigen Folge gehen. Wie gehen wir mit negativen Einflüssen von Außen um? Wie verhalten wir uns, wenn uns jemand erzählt, dass HypnoBirthing Quatsch ist? Und was können wir tun, wenn wir negative Geburtsgeschichten hören? 

 

Ich möchte heute gar nicht so viel inhaltlich darauf eingehen, wann & aus welchen Gründen HypnoBirthing funktioniert und wo die Grenzen sind. Vielleicht wäre allein das schon wieder eine eigene Folge wert.

 

Sondern viel mehr möchte ich in der heutigen Folge darauf eingehen, was du konkret machen kannst mit solchen Infos. Damit du als werdende Mama dich nicht verunsichern lässt und trotzdem in deiner Kraft und im Vertrauen bleiben kannst.

Ziel ist natürlich, dass wir mental so stark sind und so felsenfest überzeugt sind in unserem Glauben, dass solche Dinge einfach an uns abprallen. Aber leider ist das leichter gesagt als getan.

Darum habe ich ein paar Tipps für dich mitgebracht.

 

Erfahrungen von anderen, nicht mehr und nicht weniger (aber vl. Sogar deine eigenen) Es hat rein gar nichts damit zu tun, wie deine Geburt ablaufen wird

Die andere Person steckt nicht in deinem Körper und hat auch nicht das Wissen, dass du hast, hat sich nicht so viel mit genau deinen Themen auseinander gesetzt wie du. Niemand hat sich so intensiv mit deiner Schwangerschaft und Geburt auseinandergesetzt hat wie du. Grund könnte sein: altes Wissen(Großeltern), wenig bis gar kein Wissen (Nicht-Eltern) und/oder nicht verarbeitete, eigene, vl. Traumatische Erlebnisse. Von wem willst du Ratschläge annehmen? Ist dir die Person voraus? Kannst/willst du etwas von ihr lernen? Willst du das erreichen, was sie erreicht hat?

Verständnis aufbringen: Die Person meint es gut mit dir, will sich kümmern, für dich sorgen. Das ist ja etwas Gutes. Es ist ja auch so mit gut gemeinten Ratschlägen von der Oma oder so. Sie glaubt, etwas zu wissen, was du nicht weißt und will dich beschützen. Du kannst dich bedanken für die Fürsorge. Diskussionen anfangen, musst du wissen, ob das etwas bringt und zu etwas führt oder nur für schlechte Stimmung oder einem unguten Gefühl bei deinem Gegenüber (oder sogar euch beiden) führt. Manche Menschen sind sehr festgefahren in ihren Meinungen und wollen unbedingt Recht haben. Mit denen würde ich persönlich lieber nicht diskutieren. Aber es gibt bestimmt auch andere, aufgeschlossene Leute, die auch noch was von dir lernen können. Generell überlegen, mit wem man was teilt (Bsp. Hausgeburt)

 

Gehen wir das Ganze mal anhand eines  Beispiels durch. 

Du möchtest dich gerne mit HypnoBirthing vorbereiten aber hast die folgende Herausforderung:

  • wenig Unterstützung
  • Leute sagen, wie krass Geburt ist
  • Partner mit ins Boot holen
  • Negative Einflüsse von Außen

 

Zweifel & Hindernis: Als naiv dazustehen oder andere vor den Kopf zu stoßen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen nichts mit Hypnose oder mentaler Geburtsvorbereitung anfangen können, weil sie zu wenig darüber wissen. Eventuell stempeln das viele Menschen direkt als Esoterik ab und machen sich darüber lustig, weil es einfach immer noch etwas „exotisches“ ist, was unbekanntes, was befremdliches (wenn man es nicht kennt).

ODER weil sie selbst vielleicht negative Erfahrungen bei ihrer eigenen Geburt gemacht haben und sich nicht vorstellen können, dass es da noch etwas anderes gibt.

Und andere Mamas erzählen ja auch keinen Quatsch, wenn sie sagen, dass die Geburt für sie schrecklich war, sonders sie haben die Geburt leider genau so wahrgenommen. 

Kennst du auch dieses Gefühl, wenn du selbst es fast nicht glauben kannst, weil es zu schön ist um wahr zu sein. Aber du bemühst dich, du willst es glauben, und dann kommt jemand, eine Freundin oder dein Partner und schwups – mit einer Aussage ist dein Glaube und deine Hoffnung zunichte gemacht?

 

Nimm den Druck raus! Du musst niemanden überzeugen. Wir können andere mit ins Boot holen, indem wir um ihre Unterstützung bitten.

Negative Einflüsse

Darum ist das kein Problem: Du musst niemanden überzeugen. Es ist nicht deine Aufgabe, andere zu überzeugen. Wenn wir auf Widerstand stoßen ist es wichtig, nicht noch mehr Druck zu erzeugen indem wir krampfhaft versuchen die Person zu überzeugen. Weil dann meist genau das Gegenteil passiert. Wir können die anderen ganz einfach mit ins Boot holen, indem wir um Unterstützung bitten. 

  1. Zuerst bedankst du dich für die Fürsorge, denn wenn dein Umfeld Bedenken äußert dann deshalb, weil du ihnen wichtig bist und sie dich schützen wollen!
  2. Du erklärst, dass du es als Experiment siehst und und dem Ganzen eine echte Chance geben möchtest. Diese neue Methode klingt sehr vielversprechend und bietet viele Möglichkeiten aber keine Risiken. Im schlimmsten Falls hilft es nichts, aber in jedem Fall schadet es auch nicht. Und dann bist du um eine Erfahrung reicher. Umgekehrt gibt es viel mehr zu verlieren, wenn man es NICHT probiert, und dieses Risiko ist dir zu groß.
  3. Dein Umfeld kann dir dabei ganz einfach helfen, indem sie bis zur Geburt alle negativen Geschichten über die Geburt erstmal weglässt und dich stattdessen bestärkt anstatt dich runterzuziehen. Nur so ist das Experiment valide und Nur so findest du heraus, ob die mentale Geburtsvorbereitung wirklich/nicht funktioniert.

 

Wenn dir jemand seine Geschichte erzählen will, zeige Verständnis dafür, aber bitte freundlich darum es (erstmal) noch zu lassen, weil du gerne unvoreingenommen in deine Geburt gehen willst und negative Geschichten dich runterziehen.

 

Fühlt es sich so nicht gleich viel leichter an, wenn du Rückenwind von deinen Liebsten bekommst und sie dich auf deinem Weg unterstützen und für dich da sind?

 

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