Druck & Erwartungen in der Schwangerschaft & als Mama

In der neuesten Folge spreche ich über das Thema Druck & Erwartungen in der Schwangerschaft, aber auch später als Mama.

Du erfährst u.a.

💫 Was uns im Zuge des Mamawerdens an Erwartungen an uns selbst aber auch vom Außen möglicherweise begegnet

💫 Warum uns Druck & Erwartungen in der Schwangerschaft hindern und belasten können

💫 3 konkrete Tipps, wie du damit umgehen kannst, wenn du dich selbst unter Druck setzt oder unter Druck gesetzt wirst

Ich hoffe, du nimmst etwas aus dieser Folge mit & meine Tipps helfen dir weiter.

Am 20. Mai 2021 beginnt der nächste Durchgang meines HypnoBirthing Onlinekurses Stark in die Geburt. Wir starten wieder zusammen in der Gruppe und ich begleite dich über einen Zeitraum von insgesamt vier Wochen. 

Schau auch gerne bei Instagram vorbei, dort gibt es jede Woche einen Post von mir zu der Folge. Dort kannst du auch sehr gerne deine Gedanken dazu mit mir & mit der Community teilen. Ich freue mich, von dir zu lesen!

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Transkript der Podcastfolge

Druck & Erwartungen in der Schwangerschaft & als Mama

Dieses Thema ist eng verwandt mit den Themen der Podcastfolge #27 – Ratschläge und Einflüsse von Aussen. Aber geht nicht nur um Druck & Erwartungen von Außen sondern auch um die selbstgemachten, die teilweise sogar noch härter sein können.

Zuerst mal die Frage: Was kann Druck in der Schwangerschaft erzeugen, welche Erwartungen gibt es?

  • Kinderwunsch: dass es sofort klappen muss, oder nach X Versuchen
  • Schwangerschaft, wie groß der Bauch, wie viel zunehmen, wie schnell alte Figur wiederhaben, muss bis zum Ende fit bleiben, arbeiten usw. Wie groß oder klein darf das Baby sein; Wann muss es sich drehen?
  • HypnoBirthing: ich MUSS nicht jetzt entspannen. Ich MUSS so und so oft üben. Ich MUSS das nach X Tagen, Wochen, Monaten können. Es ist nur dann eine HypnoBirthing Geburt, wenn xyz. 
  • Geburt: schmerzfrei, interventionsfrei, natürlich, schnell/kurz, Die Geburt muss leise sein. Keine Schmerzmittel usw.
  • Mutterschaft: muss es lieben, immer mit meinem Kind zu spielen; so und so lange stillen oder überhaupt stillen; Muss in meiner Mutterrolle aufgehen, keine Selbstverwirklichung mehr nötig; muss mein Kind BO erziehen, auch wenn ich dabei über meine eigenen Grenzen gehe. Was muss ich alles mitmachen? Was MUSS ich meinem Baby bieten? Pekip, Babymassage, Babyschwimmen, Krabbelgruppen, Babyzeichensprache usw. (Soll nicht heißen, dass das schlecht ist. Aber wenn es uns stresst, dann sollte   n wir da genauer hinschauen, was davon wir WIRKLICH brauchen)

Es gibt mittlerweile wohl eine „Bubble“ rundum Schwangerschaft, Geburt & Elternschaft, wo eine Art Wettbewerb herrscht. Lass dich da nicht mit reinziehen.

Meine 3 Tipps:

  1. Nicht versuchen, es anderen Recht zu machen. Wenn überhaupt, nur mir selbst. (Siehe Wettbewerb, du musst niemandem etwas beweisen)
  2. Nicht mit anderen vergleichen. Wenn überhaupt vergleichen, dann nur mit mir selbst (vergangenes, früheres Ich). Andere Ökologie, anderer Rahmenbedingungen, andere Päckchen usw. (z.B. Geburtsvideos: niemals Geburten miteinander vergleichen. Geburtsvideos sollen dich inspirieren, dir eine Überblick darüber geben, wie unterschiedlich Geburten sind, NICHT dich unter Druck setzen, dass es genauso ablaufen muss)
  3. Was MUSS das DARF nicht. Ziele & Wünsche sind OK, aber mit einer gewissen Leichtigkeit & Gelassenheit. MUSS rausnehmen, sonst ist „Scheitern“ vorprogrammiert, weil der Druck zu hoch ist. Lieber Raum für Flexibilität & „den Fluss des Lebens“ lassen. Annehmen, was ist. Nicht in Widerstand gehen. Das ist ein ganz zentraler Punkt auch, den ich in meinen HypnoBirthing Kursen vermitteln möchte. Dass man nicht dogmatisch wird und festgefahren in seinen Vorstellungen, sondern immer schön aufgeschlossen und flexibel bleibt.

Fazit Druck & Erwartungen in der Schwangerschaft & als Mama

Die Schwangerschaft ist schon eine sehr intensive Phase für sich. Eine Zeit voller Veränderungen, sei es jetzt, körperlicher, emotionaler, hormoneller oder auch einfach organisatorischer Veränderungen. Lasst uns das Leben nicht noch schwerer machen mit künstlich erzeugtem Druck und Erwartungen an uns selbst. Lasst und Milde mit uns sein. Lasst uns immer wieder mal innehalten und nachspüren und uns fragen „Was will ICH eigentlich?“ Was ist MIR wichtig? Was tut MIR gut? Ich glaube, das alleine ist schon etwas, was wir im Alltag viel zu oft vergessen und einen Riesen-Unterschied machen kann.

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