Nachdem ich schon auf fast zwei Jahre Mama-Dasein zurückblicke, gibt es nun einige Dinge in meinem Leben, von denen ich in meinem früheren Leben nicht mal wusste, dass sie existieren. Dinge, von denen man einfach nichts weiß, bevor man selbst nicht vor einer bestimmten Herausforderung steht. Dinge, die mir mein Leben und meinen Mama-Alltag wahnsinnig vereinfacht haben.

Meine Top 5 Mama-Hacks

In diesem Artikel findest du meine TOP 5-Anschaffungen, die unser Familienleben wirklich sehr bereichert haben. Vieles davon kennst du vielleicht schon, vieles vielleicht auch nicht, und bei dem einen oder anderen vermutet man erstmal gar nicht, dass sie gerade für Mamas hilfreich sein könnten.

Eine gute Tragehilfe

Bereits in meiner Schwangerschaft wusste ich, dass ich mein Kind später gerne und viel tragen möchte. Jedoch wollte ich mir erst dann die Tragehilfe besorgen, wenn mein Baby schon da ist, damit ich auch das für uns passende kaufe. Ich habe aber bereits ein Tragetuch als Geschenk bei mir zuhause gehabt, mit dem ich auch halbwegs gut zurecht kam, wenn wir einen Ausflug gemacht haben.

Was aber in den ersten Wochen immer ein Problem war, war die Zeit zum Einstellen und Anbringen. Denn mein kleiner Sohn hat entweder draussen (im Winter) im Kinderwagen plötzlich zu schreien begonnen und war nur durch Tragen zu beruhigen oder wir waren zuhause und er ließ sich gar nicht erst weglegen ohne zu Schreien (was übrigens ganz normal ist). Ich war also auf der Suche nach einer Tragehilfe, mit der ich zuhause die Hände frei hatte um etwas im Haushalt zu machen. Und die so schnell angelegt war, dass ich auch draussen in der Kälte blitzschnell mein Kind “umschnallen” konnte und ganz nah bei mir hatte.

Also ließ ich mich beraten und besorgte mir ein so genanntes Känguruh-Shirt –  Ja, das war die Lösung! Ein Shirt, dass ich an mir trug und wo ich mein Baby mit nur zwei Handgriffen schnappen und bei mir tragen konnte. Danach hatte ich die Hände frei und konnte draussen auch einfach meinen Mantel darüber zumachen, so dass es schön warm war. So hatte ich auch weiterhin Verwendung für meinen Schwangerschafts-Wintermantel und konnte den Mantel zu machen, in dem mein Kind warm eingepackt war.

Die Babytrage von Ergobaby kam dann erst viel später zum Einsatz, vorher haben wir noch die Kuschelzeit in dem Känguruh-Shirt gemeinsam genossen. Zuhause konnte ich mich frei bewegen und mein Baby war immer ganz eng an meine Brust geschmiegt.

Saug- und Wisch-Roboter

Eigentlich ist dieses Ding generell schon eine geniale Erfindung. Du drückst nur auf einen Knopf und der Staubroboter, von uns liebevoll “Robbie” getauft, erledigt den Rest und saugt das ganze Zimmer oder sogar die ganze Wohnung sauber. Wenn dein Kind aber dann in das Alter kommt, am Familientisch mitzuessen, dann ist diese Erfindung wirklich goldwert. Zuvor verbrachte ich nämlich gefühlte 50% des Tages damit, meinem Kind hinterher zu putzen. Und so ein Kind, dass gerade essen lernt, macht wirklich sehr, sehr viel Dreck.

Wenn du keinen Hund hast, der die Essensreste vom Boden isst, dann sammelst entweder du nach jeden Essen, also vier Mal am Tag, die Reste ein und wischt den Boden ODER du lässt es Robbie machen. Hach, wie sehr wir ihn lieben! Zuerst saugt er, und wann er alle Essensreste weggesaugt hat, dann fährt er noch eine Extrarunde und wischt den Boden auch nochmal mit einem feuchten Wischmob. Und für die Mama bedeutet das, mehr Zeit mit seinem Schatz anstatt mit Putzen zu verbringen – und weniger Rückenschmerzen durch ständiges am Boden knien.

Eine gute Hausapotheke

Das klingt vielleicht banal, aber eine gute Hausapotheke hat man meistens nicht von Anfang an. Es ist etwas, das Stück für Stück anwächst und sich stetig weiterentwickelt. Wir haben das große Glück eine Oma zu haben, die vor ihrer Rente in der Apotheke gearbeitet hat und auch homöopathisch ausgebildet ist. Und auch, wenn manche nicht an Homöopathie glauben: bei uns bzw. bei unserem Kind wirkt sie, deshalb verwenden wir sie auch sehr gerne.

In unserer Haus-Apotheke befinden sich also jede Menge Globuli die helfen bei Unruhe, Einschlafschwierigkeiten, Schmerzen, Fieber, Bauchweh, Halsweh, Ohrenweh, Zahnen, usw. Zusätzlich haben wir uns ein Stirn-Thermometer gekauft, damit wir nachts den Kleinen nicht immer extra ausziehen müssen zum Fiebermessen, und einen Nasensauger für besonders schnupfige Nächte. Natürlich darf bei uns auch das obligatorische Zahnungsgel nicht fehlen sowie ein Erkältungsbalsam für die Brust. So haben wir auch mitten in der Nacht fast immer das richtige Mittelchen um schnell Linderung zu schaffen.

Mitgliedschaft in einem Fitnesscenter mit Kinderbetreuung

Apropos Rückenschmerzen. Irgendwann kommt die Zeit, wo sich das Gewicht deines Kindes ganz schön anhängt. Vielleicht möchtest du dich dann wieder etwas sportlich betätigen, um Rückenschmerzen vorzubeugen, deine Kraft und/Ausdauer zu trainieren oder einfach mal etwas Zeit nur für dich zu haben (und z.B. in der Sauna entspannen).

Erst mal bin ich ausschließlich zu einem Mama-Baby-Kurs gegangen, d.h. ich hab meinen Sohn zur Sporteinheit einfach mitgenommen und er konnte zugucken oder mit den anderen Babys spielen. Irgendwann machen das aber die meisten Babys dann nicht mehr so ohne Weiteres mit, weil sie mobil werden und man ständig hinterher sein muss, was Stress für die Mutter bedeutet. Das war dann der Moment, als ich mir zum ersten Mal die Kinderbetreuung in der selben Einrichtung angeguckt habe.

Ich war von Anfang an begeistert. So viel Platz, so viel Spielsachen und natürlich andere Kinder – da konnte Mama nicht mithalten und auch das Kind war begeistert. Nach einer kurzen Eingewöhnung, wo ich noch mit dabei war, tastete ich mich also langsam vor und ging erstmal 20 Minuten und dann Stück für Stück auch länger zum Training. Ich wusste, wenn irgendetwas ist und mein Sohn mich braucht, werde ich von einer Trainerin geholt und bin nur eine Minute später bei ihm. Also haben wir unter der Woche eine fast tägliche Routine draus gemacht. Aufstehen, frühstücken, ins Fitnessstudio fahren und zum Mittagessen/Mittagsschlaf dann wieder zuhause sein. Ich war total überrascht, welchen Unterschied es für mich machte, diese ein bis zwei Stunden Auszeit jeden Morgen für mich zu haben. Darum kann ich es jeder Mama nur empfehlen, sich auch so eine Auszeit zu gönnen um danach wieder mehr Energie für den Mama-Alltag zu haben.

Mobiler Fläschchen- bzw. Breiwärmer

Ich habe ja bereits in meinem Artikel 5 Dinge, von denen ich dachte, dass ich sie brauche über das Thema Fläschchenwärmer geschrieben. Für mich kam nur eine mobile Variante in Frage und ich führe sie nochmal extra hier auf, weil sich dieses Teil auch später noch, als wir mit Beikost angefangen haben, richtig gelohnt hat. Als Zubehör habe ich die dazugehörigen Gefrier-Behälter besorgt, in der ich die Muttermilch und später den vorgekochtem Brei einfrieren konnte. Und mit dem Thermo-Fläschchenwärmer* konnte ich die aufgetaute Nahrung auch unterwegs sehr schnell aufwärmen. Super praktisch und absolut ausreichend.

Jetzt bin ich aber gespannt: was sind deine Lieblings-Errungenschaften für das Leben mit Baby? Hast du auch ein paar Hacks, die andere Mamas unbedingt kennen sollten? Ich freu mich riesig, wenn du uns über die Kommentar-Funktion davon berichtest und es mit anderen Mamas teilst 

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