Was gibt es schöneres, als die wunderbare Zeit der Schwangerschaft damit zu verbringen, das eigene Heim für den Nachwuchs einzurichten? Manchmal fühlen sich die letzten Wochen kurz vor der Ankunft des neuen Familienmitglieds  ewig an und das Warten scheint unendlich. Natürlich willst du dein Baby willkommen heißen und nach der Geburt bereits alles zu Hause haben, was ihr in den ersten Wochen und Monaten so braucht.

Oft ist es aber auch so, dass man vor lauter Vorfreude viele Dinge kauft, die man eigentlich überhaupt nicht braucht. Zumindest war es bei mir so. Gerade beim ersten Kind verlässt du dich oft auf Ratschläge von anderen Mamis. Klar haben sie dir einiges an Wissen voraus, schließlich haben sie genau das bereits hinter sich. Doch Babys sind verschieden. Woher soll jemand nun wissen, was dein Baby später braucht und was nicht? Und woher weißt DU, was du brauchst, wenn dein Baby erst mal da ist?

Dinge, die die Mama nicht (wirklich) braucht…

In diesem Artikel findest du meine TOP 5-Fehlkäufe, die zumindest ich und mein Baby wirklich nicht gebraucht hätten. Natürlich muss das nicht automatisch dasselbe für dich bedeuten. Du kannst es aber gerne als Anlass nehmen, den ein oder anderen potenziellen Kauf noch einmal kritisch zu hinterfragen. So räumst du dir die Wohnung nicht so voll und sparst ganz nebenbei auch noch Geld. Babys brauchen nämlich weniger als man denkt…

Baby-Badewanne

Wenn der Nabel abgeheilt ist, so etwa eine Woche nach der Geburt deines Babys, ist es endlich soweit. Die Hebamme zeigt dir, wie du dein Baby sicher baden kannst. Alle Babys reagieren auf dieses erste Bad ganz unterschiedlich. Manche lieben es, weil das Wasser sie an ihr geborgenes Leben in deinem Bauch erinnert. Manche sind aber auch skeptisch und müssen sich erst daran gewöhnen. So war es bei uns jedenfalls.

Erst als wir im Urlaub keine Babybadewanne dabei hatten und gezwungen waren, gemeinsam in der großen Badewanne zu baden, wurde uns bewusst, dass gar nicht das Baden selbst das Problem war, sondern nur das alleine Baden. Kaum lag der Kleine mit dem Rücken an mich angelehnt im Wasser, fühlte er sich endlich so sicher, dass er das Bad in vollen Zügen genießen konnte. Was ein wenig Halt und Unterstützung von Mama oder Papa alles ausmachen kann…

Baby-Bettchen

Ich hatte ja bereits die Vermutung, dass kleine Babys gern so nahe wie möglich bei ihren Eltern schlafen wollen. Also haben wir uns ein Beistellbett zugelegt, dass direkt an das große Bett angrenzt. In den ersten Wochen kann man dieses Teil sowieso getrost vergessen, da ist erst mal Hardcore-Kuscheln zwischen Mama und Papa angesagt. Das ist nicht nur wegen der Wärme für das Baby gut. Nein, auch ich hätte es mir nicht anders vorstellen können und wollte so nah wie möglich bei meinem Liebling sein.

Irgendwann kam dann der Moment, wo das Beistellbett dann aber doch zum Einsatz kam. Aber auch nur, weil wir es hatten und nicht umsonst gekauft haben wollten. Wirklich brauchen tun wir es nicht. Und es kommt noch heute vor, dass wir nach der ein oder anderen Stillpause einfach gemeinsam, ganz eng aneinander gekuschelt, im Elternbett weiter schlummern. Was gibt es schöneres?

Mehr als 3 Stück von jedem Kleidungsstück

Vielleicht gehörst du ja auch zu den Glücklichen und bekommst schon vor der Geburt ganz viel Baby-Kleidung von Verwandten und Bekannten geschenkt. Bei mir war es so, dass ich alles, wirklich ALLES, dankend annahm und am Ende einen ganzen Billy-Schrank mit Baby-Kleidung hatte (ja, auch den bekam ich geschenkt). In den ersten Wochen nach der Geburt kam ich dann ziemlich schnell darauf, dass wir eigentlich immer die selben 3 Teile verwendeten. Eins hatte mein Sohn an, eins war in der Wäsche und eins lag als Reserve im Schrank. Das lief wirklich bei jedem Kleidungsstück in jeder Größe so, egal ob Strampler, Bodys oder Söckchen.

Jetzt würde ich mir nur noch die allerschönsten Teile aussuchen und diese vor allem auch auf die Jahreszeit abgestimmt. Du brauchst keine kurzärmeligen Bodys im Winter und keinen Skianzug im Sommer. Ganz schlimm sind auch die uralten Bodys, die man zum Wickeln ganz ausziehen muss, weil sie keine Verschlüsse an den Beinen haben. Damit tust du dir wirklich keinen Gefallen…

Elektrischer Fläschchenwärmer

Das fällt unter die Kategorie “Gutes Marketing, absolut unnötig”. Abgesehen davon, dass man ein Fläschchen, wenn man denn eins verwendet, wirklich super-schnell einfach in heißem Wasser aus der Wasserleitung aufwärmt… du willst bestimmt kein Teil, dass nochmal extra Strom benötigt, weil es dann nicht mehr mobil ist. Wenn dann brauche ich zumindest einen Fläschchenwärmer, der mir unterwegs die Milch aufwärmt, sonst hat es für mich einfach null Mehrwert.

Zum Glück hab ich mich damals noch im letzten Moment umentschieden und mir den Thermo-Fläschchenwärmer* für unterwegs gekauft. Super praktisch wenn man unterwegs ist, weil man in der Thermoskanne immer heißes Wasser dabei hat. Absolut ausreichend für zu Hause, weil man das Gefäß einfach mit heißem Wasser aus der Wasserleitung füllt und dann das Fläschchen in 2 Minuten darin aufwärmt. Voilá!

Still-Sessel

Ja ja, mein Stillsessel, der sieht wirklich super schick aus. Nur benutzt habe ich den noch nie. Obwohl… eine gute Ablage für bereits getragene Kleidung ist er schon. Ich naives Ding dachte doch im Ernst, ich würde mich nachts zum Stillen aus dem Bett bewegen und mich auf einen Stuhl setzen. Heute kommt mir diese Idee so absurd vor, dass ich nur noch über mich selbst und mein vergangenes Ich lachen kann… 

Jetzt bin ich aber gespannt: was sind deine Errungenschaften für das Leben mit Baby? Bist du auch schon dem Shopping-Wahn verfallen? Oder hast du vielleicht noch ein paar andere Vorschläge, wie ich diese Liste noch ergänzen könnte? Ich freu mich riesig, wenn du mir über die Kommentar-Funktion davon berichtest 

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